Unser Projekt
Unsere gesamte Arbeit
Unser Projekt "Erlebnis Egerland – Spurensuche zu Vertreibung und Erinnerungskultur" ist weit mehr als die Produktion eines Dokumentarfilms. Seit Beginn unseres P-Seminars beschäftigen wir uns intensiv mit der Geschichte der Sudetendeutschen, ihrer Vertreibung und der Frage, wie Erinnerung heute weitergegeben werden kann.
Auf unserer Spurensuche haben wir bereits zahlreiche Orte besucht und unterschiedliche Perspektiven kennengelernt. Wir waren unter anderem in Brünn, beim Sudetendeutschen Tag, in München und im Sudetendeutschen Museum sowie im Rahmen unserer weiteren Recherchen im Egerland. Dabei haben wir historische Orte erkundet, Quellen ausgewertet, Gespräche geführt und Menschen getroffen, deren persönliche Geschichten einen besonderen Zugang zur Vergangenheit ermöglichen.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sind Zeitzeugengespräche und persönliche Familiengeschichten. Auch innerhalb unserer Gruppe gibt es familiäre Bezüge zur Geschichte der Sudetendeutschen. Dadurch ist das Thema für uns nicht nur historische Vergangenheit, sondern wird auf persönliche Weise greifbar. Wir versuchen, diese unterschiedlichen Erfahrungen zusammenzuführen und daraus ein authentisches Bild der Geschichte und ihrer Auswirkungen bis heute entstehen zu lassen.
Unsere Arbeit hat dabei bereits über unser eigenes Schulprojekt hinaus Aufmerksamkeit erhalten. Beim Sudetendeutschen Tag in Brünn wurden wir mehrere Tage von einem tschechischen Fernsehteam begleitet und konnten unsere Arbeit und Perspektive vorstellen. Auch der tschechische Rundfunk hat uns im Rahmen unserer Aktivitäten interviewt. Solche Begegnungen zeigen uns, dass die Auseinandersetzung mit Vertreibung, Heimat und Erinnerung nicht nur für uns, sondern auch über Grenzen hinweg von Bedeutung ist.
Den Mittelpunkt unserer Arbeit bildet schließlich unser Dokumentarfilm über das Egerland und die Vertreibung der Sudetendeutschen. Wir sammeln dafür Bilder, Interviews, Eindrücke und historische Informationen und verbinden sie zu einem Film, der Geschichte verständlich und zugleich persönlich erlebbar machen soll.
Warum diese Website?
Während wir unsere Arbeit laufend über Instagram und Facebook teilen, möchten wir mit dieser Website einen Ort schaffen, an dem unser gesamtes Projekt dauerhaft zusammenkommt. Nicht jeder nutzt soziale Medien – und viele einzelne Beiträge gehen dort mit der Zeit verloren.
Auf dieser Website möchten wir deshalb unsere Spurensuche langfristig festhalten: unsere Reisen, Begegnungen, Recherchen, Filmprojekte und die Entwicklung unseres Projekts. So können Interessierte nachvollziehen, was wir erlebt, gelernt und erarbeitet haben – von den ersten Schritten bis zur Fertigstellung und öffentlichen Präsentation unseres Dokumentarfilms.
Unsere Arbeit verbindet damit Schule, Geschichte, Film und persönliche Begegnungen. Wir wollen nicht nur über die Vergangenheit sprechen, sondern selbst auf Spurensuche gehen, Fragen stellen und die gewonnenen Eindrücke an andere weitergeben.
Denn Erinnerung lebt davon, dass sie weitergetragen wird.

